Was zeigt das PLASTINARIUM? ...

Das PLASTINARIUM zeigt neben einem Einblick in die KÖRPERWELTEN auch die praktische Herstellung anatomischer Präparate. Der Besucher kann die Plastination live miterleben und dabei auf eine faszinierende Entdeckungsreise unter die Haut von Mensch und Tier gehen.


Was ist Plastination? ...

Die Plastination wurde 1977 von Dr. Gunther von Hagens, Mediziner und Wissenschaftler, erfunden. Das Plastina¬tionsverfahren ist eine bahnbrechende Konservierungsmethode, die es ermöglicht, den Verfall des toten Körpers zu stoppen und langfristig haltbare anatomische Präparate für die wissenschaftliche und medizinische Ausbildung herzustellen.

Im Plastinationsprozess werden einem Präparat sämtliche Körperflüssigkeiten und löslichen Fette entzogen. Im nächsten Schritt erfolgt die vakuum-forcierte Imprägnierung, bei der die Körperflüssigkeiten durch reaktive Harze und Elastomere ersetzt werden. Anschließend erfolgt die Aushärtung mit Licht, Wärme oder bestimmten Gasen. So entstehen feste, geruchlose und dauerhaft haltbare Präparate.

Weitere Informationen zur Plastination finden Sie unter: Plastination


Warum ist die Ausstellung auch für medizinische Laien geeignet? ...

Menschen sind eher dazu bereit gesund zu leben, wenn sie verstehen, wie ihr Körper funktioniert und was ihn schädigt. Das PLASTINARIUM möchte Besucherinnen und Besucher dazu anregen, mehr Interesse für medizinische und artverwandte Wissenschaften zu entwickeln. Das Wissen um die Beschaffenheit und Funktion des menschlichen Körpers sollte einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung stehen.


Gibt es auch Tiere im PLASTINARIUM zu sehen? ...

Im PLASTINARIUM werden auch einige Präparate von Tieren gezeigt. Der Besucher erhält einige Einblicke in die Ausstellung „KÖRPERWELTEN der Tiere“, international bekannt als ANIMAL INSIDE OUT.


Ist das Fotografieren in der Ausstellung erlaubt? ...

Den Besuchern ist es gestattet einige Erinnerungsfotos zu erstellen, für ausschließlich private und nicht kommerzielle Zwecke. Foto- und Filmaufnahmen von Mitarbeitern sind jedoch nicht erlaubt. Wir bitten um einen würdevollen Umgang mit den menschlichen Exponaten. Für redaktionelle Foto- und Filmaufnahmen ist eine schriftliche Genehmigung erforderlich, die im PLASTINARIUM an der Kasse oder bei unserer Presseabteilung angefragt werden kann.

Presse


Gibt es eine Führung? ...

Eine persönliche Führung durch das PLASTINARIUM dauert ca. 2 Stunden und kann in den Sprachen deutsch, englisch oder polnisch gebucht werden.

Weitere Informationen erhalten sie unter: Gruppen und Führungen


Sind Hunde im PLASTINARIUM erlaubt? ...

Kleine Hunde dürfen in die Ausstellung mitgenommen werden, wenn diese während des gesamten Ausstellungsbesuches getragen werden. Für größerer Hunde stehen 2 Hundezwinger bereit.


Gibt es Stellplätze für Wohnmobile? ...

In der letzten Parkreihe des großen Besucherparkplatzes sind Stellplätze für Wohnmobile vorgesehen. Die maximale Parkdauer beträgt 2 Nächte.


Ist das Zeichnen und Malen in der Ausstellung gestattet? ...

Künstlern wird die Möglichkeit gegeben, nach Abschluss einer entsprechenden Vereinbarung, Zeichnungen, Skizzen und andere Bilder im PLASTINARIUM zu erstellen. Die Werke sind ausschließlich zur Nutzung im privaten Rahmen bestimmt.


Wie kann ich selbst Körperspender werden? ...

Das Heidelberger Institut für Plastination unterhält dafür ein eigenes Körperspendeprogramm. Alle Körperspender werden vor ihrer Verfügung ausführlich aufgeklärt. Eine dafür eigens herausgegebene Broschüre informiert über das Plastinationsverfahren, über das Institut selbst, darüber, wie man Körperspender wird, was mit dem Körper nach dem Tod beim Institut passiert und wofür die Plastinate verwendet werden.

Weitere Informationen erhalten sie unter: Körperspende


Ist die Ausstellung für Kinder geeignet? ...

Es gibt keine Altersbeschränkung für den Ausstellungsbesuch für Kinder und Jugendliche in Begleitung von Erziehungsberechtigten oder erziehungsbeauftragten Personen. Eltern und Lehrer sollten selbst entscheiden, ob die ihrer Obhut unterstellten Kinder und Jugendlichen ausrei¬chend vorbereitet sind, das PLASTINARIUM zu besuchen.

Weitere Informationen erhalten sie unter: Lehrer und Eltern


Woher kommen die gezeigten Präparate? Gibt es Angaben zur Identität? ...

Sämtliche Körper und die Mehrzahl der Präparate stammen von Körperspendern des IfP-Körperspendeprogramms. Einzelne Organe, die Föten sowie spezielle Präparate, die ungewöhnliche Veränderungen darstellen, stammen aus alten anatomischen Sammlungen oder von morphologischen Instituten. Wie mit den Körperspendern vereinbart, werden keine Angaben zu ihrer Identität und den Todesursachen gemacht. Bei den Ausstellungen stehen die Körper selbst im Mittelpunkt, nicht die zugehörigen persönlichen Informationen.


Wie lange dauert ein Ausstellungsbesuch? ...

Die Aufenthaltsdauer in der Ausstellung ist innerhalb der Öffnungszeiten unbegrenzt. Wir empfehlen, etwa zwei Stunden für den Besuch einzuplanen. Die Dauer hängt davon ab, wie lange Sie die einzelnen Präparate betrachten und ob Sie alle verfügbaren Informationen lesen möchten. Durch eine Führung verlängert sich erfahrungsgemäß die in der Ausstellung verbrachte Zeit. Nach dem Verlassen der Ausstellung ist ein Wiedereintritt nicht möglich.