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Die Ausstellung

Ziel der beiden Mediziner und Ausstellungsmacher Dr. Angelina Whalley und Dr. Gunther von Hagens ist es, präventive Gesundheitsaufklärung auf anschauliche Weise zu leisten. Mit ihren populärwissenschaftlichen und praxisnahen Ausstellungen wollen sie einem breiten Laienpublikum den menschlichen Körper und seine Funktionen näherbringen und die Auswirkungen ungesunder Lebensweisen aufzeigen.

  • Den Sinn für die eigene Gesundheit stärken.
  • Zu einem bewussteren Umgang mit dem eigenen Körper motivieren.
  • Die Möglichkeiten und Grenzen des Körpers aufzeigen.
  • Zur Beschäftigung mit der Frage nach der Bedeutung des Menschen anregen.
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Ein (Beispielloser) Erfolg

Mit mehr als 50 Millionen Besuchern zählen die KÖRPERWELTEN zu den erfolgreichsten Ausstellungen weltweit. Sie touren seit 1995 um den Globus und gastierten in über 140 Städten in Europa, Afrika, Amerika und Asien.

Die Macher
Kuratorin Dr. Angelina Whalley und Plastinator Dr. Gunther von Hagens leisten mit ihren KÖRPERWELTEN Ausstellungen umfassende präventive medizinische Aufklärung. Gunther von Hagens’ bahnbrechende Erfindung der Plastination sowie die Kombination der vielfältigen Leidenschaften der beiden Mediziner haben einzigartige Ausstellungen geschaffen, die jeden Besucher zum Nachdenken und zur eingehenden Beschäftigung mit dem eigenen Körper einladen.

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Was zeigt die KÖRPERWELTEN?

Jede KÖRPERWELTEN Ausstellung zeigt etwa 160 bis 200 echte menschliche Präparate, darunter eine Vielzahl beeindruckender Ganzkörperplastinate sowie einzelne Organe, Blutgefäßkonfigurationen und transparente Längs- und Querschnitte des Körpers. Sie ermöglichen einen umfassenden Einblick in die Anatomie und Physiologie des menschlichen Körpers. Organfunktionen aber auch häufige Erkrankungen werden im direkten Vergleich von gesunden und erkrankten Organen in leicht verständlicher Weise erläutert. Sie veranschaulichen die langfristigen Auswirkungen von Krankheiten und Suchtgewohnheiten wie Tabak- oder Alkoholkonsum oder etwa über die Mechanik künstlicher Knie- und Hüftgelenke.

So demonstriert z. B. eine gesunde Lunge im Vergleich zu einer Raucherlunge die sichtbaren Folgen des Tabakkonsums. Andererseits veranschaulichen Ganzkörperplastinate in lebensnahen Posen, wie kompakt Muskeln, Nerven und Organe in unserem Körper positioniert sind und wie präzise die einzelnen Systeme und Strukturen im inneren unseres Körpers aufeinander abgestimmt sind.

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Besucherreaktion

Unabhängige Besucherumfragen in mehreren Ausstellungen zeigen die positiven Effekte des Ausstellungsbesuchs auf die Besucher:

  • 87% der Besucher gaben an, jetzt mehr über den menschlichen Körper zu wissen.
  • 56% sind “nachdenklicher über Leben und Sterben” geworden.
  • 79% waren “voller Hochachtung vor dem Wunder des Körpers”.
  • 68% nahmen wichtige Impulse für eine künftige gesündere Lebensführung mit.
  • 47% meinten, nach der Ausstellung ihren Körper mehr als vorher zu schätzen.

Persönliche Konsequenzen aus dem Ausstellungsbesuch:

  • 68% gaben an in Zukunft mehr auf ihre körperliche Gesundheit achten zu wollen.
  • 23% waren nach ihrem Ausstellungsbesuch eher zur Organspende bereit als zuvor.
  • 22% konnten sich vorstellen, nach ihrem Tod ihren Körper für die Plastination zu spenden.
  • 32% gaben auch an, eher als zuvor damit einverstanden zu sein, “dass ihre Leiche zur näheren Klärung der Todesursache geöffnet werden” dürfte.
  • 74% wollen sich noch längere Zeit mit ihren Erfahrungen und Erlebnissen in der Ausstellung innerlich auseinandersetzen.

Selbst sechs Monate nach Ausstellungsende in Wien 1998 gaben die befragten Besucher an, ihre geänderten Lebensgewohnheiten beibehalten zu haben:

  • 9% haben weniger geraucht und weniger Alkohol konsumiert.
  • 33% haben sich seither gesünder ernährt.
  • 25% haben mehr Sport getrieben.
  • 14% haben körperbewusster gelebt.

Entwickelt wurden die Untersuchungen von Prof. Dr. Ernst-D. Lantermann, Psychologisches Institut der Universität Kassel.